Jahresrückblick 2022! Ein ver-rücktes Jahr!

Blick auf die Berge, Italienurlaub 2022

Jedes Jahr schaue ich am 1. Januar sehr andächtig auf meinen noch leeren Kalender.

Mit was wird er Ende des Jahres wohl gefüllt sein?

So viel ist 2022 bei mir im Außen wie im Inneren passiert – das hätte ich nicht gedacht.

Von himmelhochjauzend bis todtraurig war alles dabei. Ich bin über meine Grenzen gegangen, habe Grenzen erlebt, Neues gewagt und wagen müssen – privat wie im Business. Liebe Menschen verlassen in diesem Jahr diese Erde und wir als Familie erleben und überstehen einige Krankheiten.

Es gibt Krieg in Europa und vier Wochen später wohnt eine Ukrainerin mit ihrer Tochter und ihrem Neffen bei uns. Wie erleben Freud und Leid miteinander. Es gibt Auszeiten, Superstress und neue Aufgaben. Alles dabei.

Meine Vorhaben für 2022

  • mit meinem Online Workshop nach draußen zu gehen
  • regelmäßig und mit viel Struktur in den sozialen Medien präsent zu sein
  • jeden Monat neue KundInnen zu generieren
  • mehr Umsatz mit Kreativ-Koaching zu haben
  • und das Ganze mit mehr Leichtigkeit. So lautet nämlich mein Jahresmotto.

Einiges habe ich geschafft. Einiges auch nicht.

Ich erleb viel Support – von meiner Family, Freunden, meiner Gemeinde und tollen UC Kollegen. Und ich habe ein Jahresmotto 2022, dass mir auch hilft, mit dem, was nicht so gut läuft, besser umzugehen. Es lautet…

2022: Mehr Leichtigkeit – annehmen und lieben

Wie kommt es dazu? Im Ziele`22 Workshop der UC Unternehmercommunity ist es unsere Aufgabe, mit wenigen Worten unser Motto zu definieren und verbindlich festzumachen. Weil ich mir oft zu viel Gedanken und es mir dadurch eher schwer mache, war mir klar. Es braucht mehr Leichtigkeit. Und es braucht die Entscheidung, schneller eine Situation anzunehmen und mit ihr liebevoll umzugehen. Ohne mich zu lange mit Gedanken herumzuwälzen. Hat nach etwas Übung geklappt. Ich habe mir diesen Satz gut sichtbar aufgeschrieben und … ihn irgendwann verinnerlicht. Und wenn ich ihn brauche, schießt er direkt durch meine Gedanken. Immer just in time. Sehr hilfreich.

Guter Start ins Jahr – wir fünf im Schnee

Das Jahr startet mit einem wunderschönen Entspannungs-Wochenende mit der Familie in einem Wellness-Hotel in der Rhön. So hätte es gerade mal weitergehen können – verwöhnen, entspannen, den Schnee (yes!!) genießen. Unser mittlerer Sohn hat zu der Zeit leider den Fuß gebrochen. Doch er schafft es mit uns einen Spaziergang zu machen – inklusive Schneeballschlacht. Es war herrlich und ein guter Jahresauftakt.

Dort haben wir auch unseren Jahresrückblick und Ausblick ins neue Jahr gemacht. Eine Tradition, die wir mit den Kindern machen, seit sie alle schreiben können. Da wird mein Familientagebuch gewälzt, ergänzt und korrigiert, gelacht und geweint. Dann schreibt jeder seine Highlights und Lowlights auf und was er sich für das neue Jahr wünscht, bzw. welche Ziele es gibt. Natürlich schauen wir auch, was wir letztes Jahr geschrieben haben. Schon klasse, wenn wir dann erkennen, was sich oftmals schon mitten im Jahr davon erfüllt hat. Es sind unsere Gedanken, die unser Handeln bestimmen. Sie aufzuschreiben und dingfest zu machen – ein guter Start, Ziele auch zu schaffen. 

Gerade zwischen den Jahren haben wir es wieder gemacht.

Wir Fünf im Schnee in der Rhön
Auszeit im Schwarzwald – so dachten wir…

Einige Wochen später, am 20. Februar fahren wir in den Schwarzwald – diesmal ohne unseren ältesten Sohn. Dafür nehmen die beiden anderen jeweils einen Freund mit. Da liegt schon ordentlich Testosteron in der Luft. Aber ich mag’s ;-).

Jetzt denkt ihr bestimmt, machen die eigentlich nur Urlaub? Ne, ist nicht so. Jetzt wo die Kids groß sind, ist es halt nicht mehr so einfach, alle zusammen zu kriegen. Da freuen wir uns, wenn wir eine zeitliche Schnittmenge finden und buchen einfach.

Also, dort im Schwarzwald sind die ersten beiden Tage wunderbar erholsam. Aber dann am 24.2. ist es mit der unbeschwerten Zeit vorbei. Denn an dem Tag beginnt dieser unsägliche Krieg. Schockstarre. Wir können es alle nicht fassen und plötzlich wird alles davon überschattet. Wir hoffen alle, dass der Krieg schnell vorbei, die Ukraine wieder frei ist. Doch weit gefehlt.

Da mein Mann bei einem Fernsehsender arbeitet, ist er auch schon bald nicht mehr gesehen. Urlaubsende, Zeitenwende. So schnell kann es gehen. Und seitdem nimmt das Grauen kein Ende. Dieser Krieg legt sich wie ein grauer Schleier über das Land, verändert so vieles. Zu vieles. Dass er am Heiligabend – 10 Monate später – immer noch andauert, hätte keiner gedacht. 

Wenn mir die 5 Männer zu viel werden, ziehe ich auch mal alleine los

Nur nicht unterkriegen lassen

Doch nix gemacht

Kurz bevor es in den Schwarzwald geht, habe ich meine letzte Session mit Tom Freudenthal – weltbester Online-Workshop Coach. Sehr empfehlenswert. Mit ihm habe ich von Oktober an (m)einen Online-Kreativ-Workshop konzipiert. Das war eine höchst intensive Zeit gewesen. Der Plan: im März direkt damit loszulegen. Ist ja eigentlich alles soweit startklar.

Aber dann kam es doch anders.

Der März wird ein trauriger Monat

Da ist nicht nur dieser schreckliche Krieg, der die Menschen erstmal in eine Schockstarre katapultiert. Inklusive meiner Person. Zudem gibt es im März zwei Todesfälle in meiner Familie. Anfang März stirbt eine liebe Tante von mir. Drei Wochen später dann meine liebe Mama. Ihr plötzlicher Tod hat mich sehr sehr traurig gemacht. Meine Mutter immer für mich da, wir haben viel zusammen gemacht und ab einem gewissen Alter war sie für mich beides: Mutter und Freundin. Ein besonderes Geschenk.

Gefühls-Achterbahn

Aber ich komme gar nicht richtig zum Trauern, weil am selben Tag als meine Mama stirbt unsere Inna aus der Ostukraine mit zwei Kindern bei uns einzieht. Das ist echt eine Gefühlsachterbahn. Irgendwie tröstet es mich, jetzt Inna und den Kids zu helfen und so verdränge ich einiges von der eigenen Trauer. Ich schaue vielmehr nach vorne, muss es auch weil wir jetzt eine Familie mit ukrainischen Gästen sind, die meine und unsere Hilfe brauchen.

Inna, mit den beiden KIndern et moi

Einfach machen und nicht so viel nachdenken

So mache ich einfach weiter mit allem, step by step – Familie, mein Business, Inna, Alltag. Tunnelblick.

Denn beruflich stehen mir, neben den 1:1 Koachings vier Debüts bevor, die mich ganz schön herausfordern, die vorbereitet sein wollen: Zwei mehrtägige Präsenz-Kreativ-Workshops. Und zwei Webinare, in mir sehr wichtigen Online-Gruppen.

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Zwei Workshops – zwei Kreativ-Booster

Der erste ist Mitte Mai, ein 5tägiger Bildungsurlaub „Natur, Kunst… und entspannen“ in meiner früheren Ausbildungsschmiede, dem EAG/ Fritz Perl Institut. Dort habe ich von Juni 2018 bis Januar 2020 eine Weiterbildung in Musik- und Kreativtherapie gemacht.

Ich habe ja schon hunderte Workshops und Seminare gehalten. Aber eine Woche Workshop-Zeit. Das war für mich schon eine Challenge, hat mich in der Vorbereitungszeit ganz schön herausgefordert. Bei dem Ganzen muss die Dramaturgie über einen Zeitraum von fünf Tagen stimmen. Als dann alles steht bin ich so glücklich. Jetzt braucht es noch gute Rahmenbedingungen: die Gruppe passen, das Wetter nicht zu schlecht sein und und…. Das ist der Punkt, wo ich nur noch vertraue und bete.

Es ist im Ganzen eine mega anstrengende Woche mit 13 sehr interessierten TeilnehmerInnen. Aber diese kreativ-inspirierende Zeit hat mich ungemein glücklich gemacht. Und meine TeilnehmerInnen sind es wohl auch. „Inge, mit der Kreativität, die ich in der Woche bei mir entdeckt habe, werde ich jetzt auch meinen Alltag und meinen Job kreativer gestalten.“ (Jürgen). Ich bin grenzenlos glücklich über die Feedbacks meiner TeilnehmerInnen.

Mein erstes Workshop Wochenende im Schönblick

Auch hier reise ich etwas früher an. Bin am 17.11. schon vor Ort, um mit der Location, dem Christlichen Gästezentrum Schönblick vertraut zu werden. Ich nehme mir Zeit, spreche mit den Organisatoren und gehe auch hier in Ruhe alle Wege für die Outdoor-Touren ab. Der Schönblick liegt traumhaft am Wald, oberhalb von Schwäbisch Gmünd.

Am Freitag morgen besuche ich Stephanie Adler in ihrem Unverpackt Laden in Schwäbisch Gmünd. Sie kenne ich aus der UC Unternehmercommunity bis dato nur Online – vor allem aus unserer Mastermind Gruppe. Aber unser Miteinander ist direkt sehr persönlich und inspirierend. Ein weiteres Indiz, dass Online richtig gute Beziehungen entstehen können.

Das Wochenende wird so intensiv – mit 11 Power-Frauen und vielen kreativen und auch spirituellen Impulsen. Sie bringen ihr momentane Herausforderung mit Kreativität zusammen, entdecken was für ein Potential in ihnen steckt und kommen zu ermutigenden Erkenntnissen.

Und zwei wichtige Kreativ-Online-Workshops

Im Rhein-Main Netzwerk für Frauen (Gruppe in Facebook, bei der ich seit 2020 Mitglied bin) werde ich für den 9. Juni zu einer „Expertinnenrunde“ eingeladen. Huh… aufregend, mit vielen kompetenten Frauen. Aber es läuft wirklich gut. So viel Offenheit, so viele Erkenntnisse bei den Frauen, nachdem ich mit ihnen eine kurze Kunstreflexion zu einem ihrer Themen machen. Es ist immer so spannend mit diesem Coaching-Tool zu arbeiten (bis 31.12. gibt es übrigens noch mein Christmas-Special). Ich kann sogar einen Auftrag danach generieren. Freude!

Am 14. September bin ich dann eine Stunde in der UC Unternehmercommunity mit einem Kreativ-Workshop am Start. In der UC bin ich seit Juli 2020 Mitglied. Auch hier bin ich ganz schön aufgeregt, denn viele kennen mich aus den Workshops und Bootcamps, aber noch nicht so direkt mit meiner Arbeit. Dann gibt es noch eine Panne mit der Technik. Aber im Ganzen wird alles gut und ich kann auch auf dieser tollen Online-Plattform die TeilnehmerInnen mit mehreren Kreativ-Tools inspirieren und sie über mein Kreativ-Koaching informieren. Im Nachgang kann der Workshop noch allen Mitgliedern in der Aufzeichnung angeschaut werden.

Ich bin happy, weil ich mich auch hier getraut habe in die Sichtbarkeit zu gehen. Und klar, ich bin auch etwas erleichtert.

Mein Business, viele inspirierende Begegnungen & ich

Mitte Juli bin ich zuerst in Halle bei meinem Sohn, der dort studiert. Wir haben ein schönes Wochenende zusammen. Highlight – ich bin bei der Premiere eines Outdoor Theaterstücks seiner Uni-Theatergruppe dabei, ich war echt beeindruckt. Am Montagmorgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, fahre ich weiter nach Kassel.

Work & Art/ documenta15

So nenne ich das. Für vier Tage habe ich mich in einer gemütlichen Altbauwohnung eingemietet. Und mein Tagesablauf sieht so aus, dass ich vormittags arbeite. Und am frühen Nachmittags losradle und mir Kunst satt auf der documenta anschaue – mit spannenden Begegnungen und interessanten Leuten.

Schon am ersten Abend treffe ich mich mit Doris Scheffler aus der UC und wir freuen uns über das Wiedersehen. Es ist schon spät, als ich wieder in mein kleines Domizil zurück radele.

Ich bin immer ungemein kreativ, wenn ich zwischendurch einfach mal woanders bin, dort auch arbeite und mich inspirieren lasse. Das versuche ich immer wieder im Jahr einzuplanen. Wenn es hier, wie bei der documenta geschieht, dann ist das natürlich auch ein Mega-Event für mich! Zwei Tage später kommt noch eine sehr gute Freundin vorbei und wir erleben einen herrlichen Tag mit viel Reden und nicht ganz so viel Kunst ;-).

Übrigens habe ich einen eigenen Blog über die documenta fifteen geschrieben. Schau gerne mal hier: „documenta fifteen. Jetzt meldet sich mal die Kunsthistorikerin“

 

Gipsy Kings in Trier und eine weitere Offline Begegnung

Bevor ich mit meinem Mann Ende Juli in die toskanischen Berge fahre, gibt es wieder eine schöne Offline Begegnung in Trier. Wir sind dort, weil mein Mann zum runden Geburtstag von seiner Redaktion ein Konzert mit den legendären Gipsy Kings im Trierer Amphitheater geschenkt bekommen hat. Es wird ein unglaublich schöner, tanzreicher lauer Sommerabend.

Vorher treffen wir Katharina Boguslawski, sie ist Naturwissenschaftlerin und Kreativfrau. Und verbindet beides in ihrem Business. Ich habe sie über LinkedIn kennengelernt und wir haben zwei inspirierende Stunden gemeinsam – so als ob wir uns schon ewig kennen, wir tauschen uns aus, planen und überlegen, wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Schaut mal bei ihr auf die Plattform – sie hat schon zwei interessante Bücher über Kreativität geschrieben.

Seelenbaumel-Urlaub out of nowhere in der Toskana

Von da aus fahren mein Mann ich ich dann los Richtung Lucca. Wir lassen uns Zeit, nach zwei Tagen sind wir bei seiner Schwester und ihrem Partner in den toskanischen Bergen, abgeschieden und ruhig. Hier werden wir uns erholen und auftanken. Diese Traumgegend, das einfache Leben in dem 100 Seelen-Ort, viele – auch anstrengende – Wanderungen, Gespräche, Ausflüge in schöne Städte und das gute italienische Essen helfen uns sehr schnell dabei. Und mir fällt auf, wie viele Emotionen ich in den letzten Wochen und Monate einfach „weggedrückt“ habe. Hier kann die Seele baumeln und wieder ins Gleichgewicht kommen.

Das hat 2022 nicht geklappt

Schon erwähnt habe ich ja meinen Online-Workshop. Den ich so gut vorbereitet hatte. Und dann bin ich damit nicht rausgegangen. Wieso, das habe ich weiter oben schon beschrieben.

Auch ein Kreativ-Tag in Nieder-Olm, den ich am 22.10.22. zusammen mit dem Weingut Bischofsmühle in Nieder-Olm plane kommt nicht zustande. Das Wetter spielt mit, alles ist organisiert, doch viele Corona-Fälle und kurzfristige Absagen führen dazu, dass wir das Projekt verschieben – auf den 6. Mai 2023.

Auch habe ich nicht so konsequent genetzwerkt in den sozialen Medien, wie mir das ein Social Media Coach geraten hat. Keine Ahnung wieso ich das nicht umgesetzt habe.

Mein Motto VERTIEFEN wird mir bestimmt im nächsten Jahr helfen, da besser dranzubleiben!

Ausgeknockt – Challenge Camino

Dann im Mai 2022: Ich buche ein Retreat von Santiago de Compostela zum Cap Finisterre. Der letzte Part des Camino. 
Ende September soll es losgehen – eine Woche mit Coach Steve Kroeger unterwegs, fünf Tage zu Fuß mit Rucksack, jeden Tag ca. 20 km wandern.  

Geplant sind zudem intensive Workshops an den Nachmittagen, Persönlichkeit stärken, Austausch und Wachsen können. Das wird gut – ich freue mich riesig auf diese sportliche wie mentale Herausforderung. Und starte ab Mai mit gezieltem Training, um mich körperlich darauf vorzubereiten. 

Unterwegs auf einer meiner Trainings-Wanderungen

Ich mache CrossFit Training, weiter mein Zumba und mehrere längere Wanderungen mit Gepäck. Dann Anfang September bekomme ich eine schlimme Knieentzündung, bin nach ein paar Tagen total ausgeknockt – nix geht mehr. Ich sage die Reise ab. Dann parallel. Unser Jüngster muss für ein paar Tage ins Krankenhaus. Corona hält auch noch Einzug und wir erleben in der Zeit viel Unterstützung und einige kleine Wunder.

Mein Learning und was in der Zeit zählt

Zu vertrauen – auf Gott und die Menschen – und die Situation annehmen, wie sie ist. Ist das nicht mein Jahresmotto 2022? Yes. Annehmen und lieben! Nicht immer einfach. Aber es hilft mir in diesem Jahr an so vielen Stellen – auch hier wieder.

Die Reise, der Camino? Sie verliert an Priorität. Was nicht heißt, dass ich die Strecke irgendwann nicht doch noch wandern will.  Aber im September sollte wohl alles so sein! Und ich bin in allem sehr dankbar für alle Bewahrung.

Ballast abwerfen – mehr Leichtigkeit

Die letzten Monate haben mir gezeigt, es geht besser voran, wenn ich mit weniger Gepäck unterwegs bin. Ich bin halt schon eine vorwärtsdenkende-kreative Person. Aber diese Eigenschaft steht mir manchmal auch im Weg. Das Thema hatte ich weiter oben doch schon´mal, gell?

Zur richtigen Zeit hole ich mir Support für meine neue Webseite bei Copywriter Simon Schreiber. Mit ihm gehe ich durch meine Vorstellungen und Pläne, meine Ideen und Wünsche. Und was tut er? Er fragt und fragt, bis ich am Ende mit einem klaren Angebot für meine Webseite da stehe. Sehr fokussiert. Ich häute mich in diesen Wochen wie eine Zwiebel, werfe liebgewonnene Schalen ab, winde mich. Aber letztendlich ist alles richtig und stimmig und ich fühle mich freier.

Highlight Fotoshooting

Die Texte stehen jetzt. Das Fotoshooting für die Seite habe ich Mitte Dezember auch noch gemacht. Das war nochmal ein Highlight mit der wunderbaren Fotografin Carola Schmitt, aka „Frau Schmitt fotografiert„. Das ist auch eine neue Erfahrung für mich. Wir sind für die Fotos in einer coolen Location am Mainzer Zollfafen am Start, zusammen mit einer Visagistin und zwei StatistInnen, die ich noch organisiert habe. Und dann gibt es auch noch Schnee. Perfekt!

Ab Anfang Januar wird alles von meinem Webdesigner Jonathan Bachor zusammengebracht. Ich bin schon sehr gespannt auf meine neue Homepage.

Räumen, räumen, räumen

Was auch noch geholfen hat, Ballast abzuwerfen ist die Tatsache, dass ich nach 17 Jahren im nächsten Frühjahr mein Büro-Appartment aufgeben muss.

Was da alles drin steht und sich so angesammelt hat mit der Zeit. Der Wahnsinn!

Ich habe in den letzten Wochen schon angefangen auszumisten, zu sortieren, wegzuschmeißen. Immer ein wenig zwischendurch. Step by step. Und merke, wie gut es tut mich von all dem altem Kram, den ich doch nicht mehr lesen, anziehen, gebrauchen werde, zu verabschieden. Die Nostalgie schaut immer mal wieder vorbei. Aber letztendlich ist die Papiertonne jedes Mal rappelvoll 😉

Und last, but not least. Was plane ich in 2023?

Hier ein paar Insights in meine Vorhaben im neuen Jahr

🌟 Meine neue Webseite soll im Januar fertig werden

🌟 Weiter viele 1:1 Koachings – Präsenz, Online und im Walk

🌟 Mein Online Workshop „Kreativ durch Krisen und Veränderungen“ (Arbeitstitel)  geht im Frühjahr an den

      Start. Auch für Coaches, die nach kreativen Inspirationen suchen    

🌟 Ich werde mehr Blogs schreiben. Mit tiefem Content 

🌟 Kreativ-Workshops mit meinen Partnern:  Kreativ-Tag mit dem Weingut Bischofsmühle in Nieder-Olm (6.05.) und im Kloster Gnadenthal (15.07.), Kreativ-Bildungsurlaub in Hückswagen (vom 22.-26.05.) 

🌟 weitere Work & Kreativ Auszeiten. Aber auch reisen mit meinem Mann und – wenn möglich – auch mit den Kindern

Vieles erzählt. Und jetzt mein Schluß-Statement

Jetzt weißt Du einiges, aber auch nur einiges. Ich habe eben alles noch mal durchgelesen und denke – es ist noch so viel weiteres passiert.

Doch mache ich jetzt hier einen Schlußstrich für heute und belasse es dabei. Denn ich bin happy und auch ein bisschen stolz, jetzt doch noch den #Jahresrückblog22 geschafft zu haben. Danke besonders an Judith Peters, alias Sympatexter für ihren kompetenten Input. Es hat mich auf jeden Fall animiert dranzubleiben und auch nächstes Jahr mehr zu bloggen.

Und ich weiß auch, dass vieles noch besser gemacht werden könnte. Die Aufteilung ist noch etwas ungelenk, SEO nicht optimiert und und und… Aber ich habe die Inhaltsangabe geschafft und Links gesetzt (danke, Judith!!). Und wie heißt es so schön: lieber 80% und raus als perfekt und gar nicht 😉

Jetzt feiere ich das ein wenig und danke allen und auch Dir, dass Du es bis hierher geschafft hast.

Und ich wünsche Dir ein wunderbares, zuversichtliches und gesegnetes 2023. Es ist und bleibt spannend.

Bleib kreativ,

Deine Inge

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